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In den Jahren 1902–1905 wurde zwischen Vraňany und Hořín der rund 10 km lange Moldau-Schifffahrtskanal gebaut, damit die Schiffe den Zusammenfluss von Moldau und Elbe bequem umschiffen können. Acht Brücken spannen sich über diese Wasserstraße, das eindrucksvollste Bauwerk aber dürfte die Schiffsschleuse in Hořín sein. Das aus zwei Schleusenkammern bestehende technische Denkmal aus dem Jahr 1905 überwindet einen Höhenunterschied von 8,5 m. Verantwortlich für den Bau zeichnete der renommierte Architekt František Sander, auf dessen Konto auch noch viele andere Bauten an Elbe und Moldau gehen, darunter Wasserkraftwerke, Schiffsschleusen, Wehre, Navigationsanlagen, Flussbrücken und Brückenstege. Seine Werke bestachen stets durch ihre ungewöhnliche Auffassung, mit ihrer Form erinnerten sie an Schiffe, Leuchttürme, Häfen oder sonstige Wassermotive. Sander griff auch auf romantische Steinkonstruktionen sowie auf orientalische und farbige Ausschmückung zurück. Das alles gibt’s in Hořín zu sehen.

Vom Bahnhof in Mělník gehen Sie die gelbe Wegmarkierung entlang. Sie durchqueren den Park Na Podolí und biegen dann links in die Straße Vodárenská ab, wo Sie sich nun an die rote Wegmarkierung halten. Das historische Zentrum auf der Anhöhe hoch über dem Fluss betreten Sie durch das gotische Prager Tor, das Teil des mittelalterlichen Befestigungssystems der Stadt ist. Auf dem malerischen Friedensplatz (náměstí Míru) mit seinen prächtigen Bürgerhäusern waren schon viele Filmstäbe zu Gast. Sehr gerne machen Touristen von der Möglichkeit Gebrauch, das System der mittelalterlichen unterirdischen Gänge zu besichtigen, die als Lager und Keller dienten. Zu sehen ist auch ein 54 m tiefer Brunnen.

Die rote Wegmarkierung führt zum Renaissanceschloss der Lobkoviczer, in dem Sie sich neben den Innenräumen auch die barocke Gemäldegalerie und die Gewölbeweinkeller anschauen können. Dort kosten Sie die lokalen Weine des Weinbergs direkt unterhalb des Schlosses. Gleich neben dem Schloss steht die monumentale Peter-und-Paul-Kirche – noch in der gotischen Form vom Ende des 15. Jahrhunderts, mit dem größten Beinhaus in der Tschechischen Republik. Vom Umgang des Kirchturms aus bietet sich Ihnen eine tolle Aussicht auf die ganze Stadt und die offene Landschaft des Elblandes.

Die gelbe Wegmarkierung führt Sie unterhalb der neogotischen Villa Karola aus dem Jahr 1876 durch den Park Na Aušperku und über die Josef-Straka-Brücke zum Hořínský-Park. Dieser gehört zwar zum hiesigen Rokokoschloss, doch ist er im Gegensatz zur Adelsresidenz für die Öffentlichkeit frei zugänglich ist. Der Park beherbergt wertvolle Baumarten und Heilpflanzenbeete. Vor dem Schloss in Hořín steht die barocke Schlossmühle, die aber schon dabei ist zu verfallen. Was in dem Dörfchen ebenfalls beeindruckt, sind die Gruft der Lobkowiczer, die die Form einer Kapelle hat, sowie die Begräbnisstätte. Von hier ist es nur noch ein kurzes Stück bis zur Schiffsschleuse. Weiter geht’s nun auf einem unmarkierten Weg auf dem linken Ufer des Kanals entlang, dann auf der Straße links nach Vrbno und auf dem Lehrpfad nach Zelčin. Der hiesige Minizoo kann mit vielen Haustierarten aufwarten, und auf den Koppeln tollen echte Fjordpferde herum. Der Eintritt ist kostenlos, und man darf die Tiere auch füttern und streicheln. Falls Sie die Kinder wieder von hier wegbekommen sollten, nehmen Sie den Plattenweg zur Moldau und gehen Sie flussaufwärts in Richtung Lužec nad Vltavou.


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