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Es gibt wohl kaum eine Familie, die mit ihren Kindern noch nie in Loučeň war, denn zu verlockend ist das romantische Schlossareal, das der Architekt Franz Maximilian Kaňka zu Beginn des 18. Jahrhunderts im Barockstil umgestaltete. Den im englischen Stil gehaltenen Schlosspark verwandelte er in ein einzigartiges Labyrintharium, in dem vor allem Kinder stundenlang Spaß haben können. Er umfasst insgesamt zwölf Gartenlabyrinthe und Irrgärten mit einem zickzackförmigen Weg und vielen Weggabelungen. Sie werden jeweils in unterschiedlicher Weise gestaltet, einmal sind es Eiben- oder Buchbüsche, ein anderes Mal sind es Steine, Sandstein, Palisaden oder Pflastersteine. Die Irrgärten und Labyrinthe sind durch einen Lehrpfad mit umfangreichen Informationen über die historischen Wurzeln und die Gegenwart dieses Vergnügens miteinander verbunden. Im Park bekommen Sie auch kleinere Bauten, wie das kleine Umgebindehaus der Fürstin Alexandra und die Orangerie, und viele seltene Baumarten, einschließlich eines Tulpenbaums, zu sehen.

Sollten Sie an einem heißen Sommertag kommen, können Sie ab der Bahnstation in Všejany zunächst auf einem kleinen Sträßchen rechts zu einer kleinen Badeanstalt gehen und sich dort erfrischen. Ansonsten führt die rote Wegmarkierung geradeaus auf einem Weg und dann lange weiter auf einem Pfad durch den Wald. Eine Weile gehen Sie entlang eines Radweges, von dem Sie links abbiegen und dann schon nach ein paar Metern zum Jívové-Teich gehen können. Auf dessen Damm steht ein Hotel mit Restaurant. Die Wegmarkierung führt weiter durch den Wald bis nach Loučeň. Auf dem hiesigen Schlossgelände werden Sie sicher eine Menge Zeit verbringen. Falls Sie sich für Geschichte interessieren, können Sie diese adelige Residenz besichtigen. Vorgestellt wird Ihnen hier die Welt derer von Thurn und Taxis, die das Schloss vor hundert Jahren bewohnt hatten. Bei Ihren Schlossführern handelt es sich übrigens um lebende Mitglieder dieser Fürstenfamilie.

Vom Městys gehen Sie in nördlicher Richtung entlang der Wegmarkierung des Lehrpfades Loučeň, der – überwiegend auf sandigen Waldwegen – durch ein ehemaliges Gehege führt. Sie gelangen zunächst zur Loučeňer Försterei. Einst betrieb Fürst Thurn-Taxis hier einen Rennpferdestall, erst später diente dieses romantische Objekt als Revierverwaltung. Nachdem sich die rote Wegmarkierung erneut hinzugesellt hat, kommen Sie schon bald an einem Gefallenendenkmal vom Ende des 18. Jahrhunderts in Form eines auf einer Säule ruhenden Soldatenhelms vorbei. Ein Stück weiter steht ein lebensgroßes Sandsteindenkmal von Fürst Fürstenberg, dem früheren Besitzer der Loučeňer Domäne. Die rote Wegmarkierung führt geradeaus durch den Wald und das Gehege, in dem Bedřich Smetana gerne spazieren ging, direkt nach Jakenice. Der berühmte Komponist verbrachte hier in der Försterei die letzten Jahre seines Lebens und komponierte und vollendete dort auch eine ganze Reihe bedeutender Werke, wie etwa die Opern Die Kunst und Das Geheimnis sowie den Zyklus Mein Vaterland. Sie können hier die Gedenkstätte des Meisters besuchen. Kern der Ausstellung sind die Einrichtungen von Smetanas Arbeitszimmer und des Familiensalons, die zum Teil mit dem Originalmobiliar ausgestattet sind.


Loučeň

 

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